Detektei und Kunden
Eine Detektei ist ständig auf neue Auftraggeber angewiesen. Damit dies gewährleistet ist, muss die aktuelle Auftragslage ständig analysiert werden, damit auf diese Art und Weise auch die zukünftige Auftragslage abzuschätzen ist. Auch wenn eine Detektei also gänzlich ausgebucht ist, ist die Kundengewinnung keinesfalls außer Acht zu lassen. Schließlich werden sich die aktuellen Auftraggeber früher oder später wieder zurückziehen, da einfach kein Bedarf mehr vorhanden ist. Sollte man hierauf nicht vorbereitet sein, droht eine mangelnde Auftragslage und somit auch eine finanzielle Krise. Während die Detektive also einem Auftrag nachgehen, sollte sich eine Bürokraft um die Interessenten kümmern und somit eventuell neue Kunden gewinnen.
Eine Tatsache, die leider häufig außer Acht gelassen wird. Gerade wenn ein großer Auftrag vorhanden ist, sind viele Detektive dazu geneigt, sich voll und ganz dieser einen Aufgabe zu widmen. Dies bringt eine Detektei jedoch früher oder später in ernsthafte Probleme. Schließlich ist stets damit zu rechnen, dass der Auftraggeber plötzlich keinen Bedarf mehr hat. Tritt diese Situation dann wirklich ein, steht eine Detektei plötzlich ganz ohne Auftrag da und muss hinsichtlich der Kundengewinnung wieder ganz von vorne anfangen.
Selbst wenn der Auftraggeber einem langfristig treu bleiben würde, droht eine finanzielle Gefahr. Denn in diesem Fall ist man langfristig auf den einen Auftraggeber angewiesen, was dem Kunden eine Machtposition verschafft. Dies könnte ausgenutzt werden, indem der Kunde plötzlich versucht die Preise zu drücken. Ein Detektei, die sonst keinen Auftraggeber hat, wird sich gezwungenermaßen hierauf einlassen und für weniger Geld arbeiten. Aus diesem Grund sollte eine Detektei grundsätzlich davon absehen, sich voll und ganz auf einen einzigen Kunden zu konzentrieren.